Geschichte von O Pedrouzo
O Pedrouzo ist der Hauptort der Gemeinde O Pino (A Coruña) in der Pfarrei Arca und für viele Pilger auf dem Camino Francés die letzte Station vor Santiago. Die Gegend erscheint in mittelalterlichen Reiseberichten: 1417 beendete Nompar de Caumont eine Etappe in „Dúas Casas“, das heute in A Rúa in derselben Pfarrei verortet wird.
Ein ruhiger Ort, ein Jungbrunnen am Weg und die letzte Nacht vor dem Obradoiro.
Ursprung und Jakobsweg
Die römische und mittelalterliche Straße zwischen Lugo und Santiago ist das Rückgrat dieser Gemeinde. Weiler wie Ferreiros, A Rúa oder Amenal tauchen oft in den klassischen Pilgerberichten auf.
1546 nennt der Wegeführer von Villuga bereits „Almenar“, das heutige Amenal, auf dem Weg nach Compostela.
Anekdoten, Kurioses und Legenden
1666 schrieb der italienische Pilger Domenico Laffi, dass man in Amenal rastete und die Kleider wechselte, weil Santiago nahe war.
Der Legende nach bleibt jung, wer sich mit dem Wasser der Quelle von Santa Irene neben ihrer Barockkapelle wäscht. Im Volksglauben half es auch gegen Schädlinge auf den Feldern.
Was man in O Pedrouzo nicht verpassen sollte
- Kapelle und Quelle Santa Irene
- Kirche Santa Eulalia de Arca: die Pfarrkirche von O Pedrouzo
- Amenal
Pilgertipp
Machen Sie es wie die Pilger früher und legen Sie saubere Kleidung für morgen bereit: In Lavacolla wuschen sie sich laut Codex Calixtinus vor dem Einzug in Santiago.