Das Bergdorf O Cebreiro im Herbst

Foto: Bjørn Christian Tørrissen, CC BY-SA 3.0

Xacobea

Der Pilgerpakt

Der Jakobsweg ist kein Freizeitpark. Er ist ein lebendiges Land mit eigener Sprache, eigener Kultur und Menschen, die hier zu Hause sind. Kommen Sie, um zu entdecken, zu teilen und zu respektieren.

Sechs Gesten

Sechs einfache Gesten, gleich für alle, egal woher Sie kommen.

  1. Lebendige Dörfer

    Hinter jedem Fenster schläft, arbeitet oder steht jemand früh auf. Sprechen Sie leise in den Orten und beim Aufbruch aus der Herberge vor Sonnenaufgang.

  2. Eine eigene Sprache

    In Galicien spricht man Galicisch. Lernen Sie ein „grazas“ und nutzen Sie die örtlichen Namen: O Cebreiro, A Coruña.

  3. Orte der Stille

    Kirchen, Kapellen und Friedhöfe sind keine Kulisse. Treten Sie leise ein und lassen Sie das Handy während der Messe in der Tasche.

  4. Den Weg besser hinterlassen

    Nehmen Sie Ihren Müll bis zum nächsten Eimer mit, schonen Sie Flüsse und Quellen und verzichten Sie auf Einwegplastik.

  5. Die Menschen, die Ihre Reise möglich machen

    Herbergsleute, Kellner, Fahrer und Nachbarn. Ein Gruß, etwas Geduld und ein Dankeschön bewirken viel.

  6. Feiern, ohne sich aufzudrängen

    Feiern Sie Ihre Ankunft, singen und teilen Sie. Der Platz ist auch das Zuhause anderer: Was Sie im Vatikan nicht tun würden, tun Sie auch nicht in Santiago.

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